Nun läuft mein Betriebssystem „Raspberry Pi OS (32-bit) Lite“.

Ohne Tastatur und Monitor:

Ich will jetzt meinen Raspberry ohne Monitor und Tastatur betreiben.
Die Lösung heisst fernsteuern. Mittels z.B. meines Windows Rechners.
Dazu habe ich bereits die Voraussetzungen geschaffen, indem ich SSH bei der Configuration aktiviert habe.
Ich brauchen auf meinem Windows-Rechner lediglich noch eine kleine Software.
Hierzu bietet sich das Programm Putty an.
Download: https://www.putty.org/
Es ist als Installerversion oder Portabelversion erhältlich.
Ich habe mich für die Installationsversion entschieden.

Putty installieren und einrichten:

Nach der Installation und dem Start ist ein übersichtlicher Bildschirm zu sehen.
Ausgewählt habe ich Port: 22
Connection Typ: SSH
Close Windows on exit: Only on clean exit

Unter Host Name kann jetzt der von mir beim Konfigurieren vergebene Name eingetragen werden oder die IP-Adresse unter der mein Raspberry im Router verwaltet wird.
Daher ist der Router so zu konfigurieren, das der Pasperry immer mit der gleichen IP verwaltet wird. Dies gilt übrigens auch für alle Clients in der späteren Home-Automatic.

Erste Verbindung aufbauen:

Nachdem ich unter Host Name meinen Rechner eingetragen habe und auf Open gehe werden ich beim ersten mal mit einem Warnhinweis konfrontiert, den ich mit ja bestätigen muss. Bei späteren Verbindungen wird dieses Fenster nicht mehr angezeigt.

Dann bin ich schon mit meinem Raspberry verbunden und Benutzername „pi“ und Passwort werden abgefragt. Jetzt können Eingaben direkt über meinen Windows-Rechner gemacht und verfolgt werden wass passiert. Somit kann ich Monitor und Tastatur von meinem Raspberry entfernen. Das Netzwerkkabel zu Router brauchen ich aber weiterhin um die Steuerbefehle an den Router zu senden. Man könnte ihn auch mittels WLAN verbinden.

In der späteren Home-Automatic hat der Raspberry die Aufgabe des Managers, jedoch das Verbindungsglied zu den Clients ist der WLAN-Router. Also der Rasperry weist den Router an einen Befehl an den Client zu senden. Diese quittiert den Befehl über den Router zum Raspberry. Aber davon bin ich noch weit entfernt.

Hosts verwalten:

Wieder zurück zu Putty. Um Putty etwas komfortabler zu machen gibt es die Möglichkeit mehrere Host-Namen oder IP-Adressen zu hinterlegen und bei Bedarf über Load direkt eine Verbindung herzustellen.

Unter Saved Sessions ist der Hostnamen oder die IP ein zu tragen. Mit Save wird diese in das untere Fenster übernommen. Will man nun den Rechner erreichen, markiert man ihn mit der Maus und bestätigt mit Load. Die Verbindung wird nach oben übernommen und kann mit Open ausgeführt werden.

Damit dürfte alles gesagt sein, was man über Putty wissen sollte.